06.04.2016: LÄRMSCHUTZ entlang der A2 – 31 Fragen an Minister Klug

Utl.: Parlamentarische Anfrage an den Verkehrsminister soll endlich Bewegung in die Sache bringen.

Archnr. 020_2015 Mag. Stefan Hermann am 22.01.2015Feldkirchen bei Graz ist durch die Autobahn A2 massiv belastet. Die Bürger leiden unter Lärm und schlechter Luft. Die Gemeindeführung blitzte bisher beim Ministerium ab. Ein Gutachten untermauert nun den Standpunkt der Gemeinde. FPÖ-Vizebürgermeister Stefan Hermann initiierte auf Basis dieses Gutachtens über Nationalrat Günther Kumpitsch eine parlamentarische Anfrage an Verkehrsminister Gerald Klug. „Ich erwarte mir, dass man sich ernsthaft mit den berechtigten Anliegen der Feldkirchner Bevölkerung auseinandersetzt und die untragbare Situation verbessert“, so Kumpitsch.

Das Ortszentrum der Marktgemeinde Feldkirchen bei Graz liegt direkt an der A2. Im unmittelbaren Nahbereich des stark befahrenen Autobahnabschnittes befinden sich die Volksschule, die Neue Mittelschule, der Schülerhort und das Ärztezentrum. „Es ist kaum möglich, die Klassenzimmer zu lüften, da der Lärm den Unterricht stört“, schildert Vizebürgermeister Hermann die Situation.

Gutachten belegt: Bevölkerung der Gemeinde Feldkirchen ist einer sehr hohen Lärmbelastung und Luftverschmutzung – mit beträchtlichen Auswirkungen auf die Gesundheit – ausgesetzt!

Die Gemeindevertreter haben schon mehrere Versuche unternommen, um eine Verbesserung der Situation zu erreichen. Man sei aber in letzter Konsequenz beim Verkehrsministerium auf taube Ohren gestoßen, erläutert Hermann. Im Auftrag der Gemeinde Feldkirchen wurde folglich ein umwelt- und sozialmedizinisches Gutachten erstellt. „Die ansässige Bevölkerung der Gemeinde Feldkirchen ist einer sehr hohen Lärmbelastung und Luftverschmutzung – mit beträchtlichen Auswirkungen auf die Gesundheit – ausgesetzt“, zitiert Hermann aus der Expertise.

Hermann: Alle politischen Möglichkeiten ausschöpfen!

„Als verantwortungsvolle Kommunalpolitiker ist es unsere Pflicht, alle Kanäle und Mittel zu nutzen, um eine Lösung für das Lärmproblem in unserer Heimatgemeinde zu erwirken“, meint Hermann, der an Nationalrat Günther Kumpitsch herantrat, um insgesamt 31 Fragen an das zuständige Ministerium zu stellen. „Ich vermisse hier Initiativen von SPÖ und ÖVP! Je breiter der parlamentarische Druck, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert“, so der Feldkirchner Vizebürgermeister.

Kumpitsch: Erwarte mir klare Antworten und entschlossene Schritte des Ministers

„Wir werden nicht locker lassen und den Druck auf Minister Klug erhöhen. Angesichts der belegten Auswirkungen auf die Gesundheit der Anrainer darf nicht zur Tagesordnung übergegangen werden“, erklärt Günther Kumpitsch abschließend.

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„Die Woche“ vom 06.04.2016

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„Kleine Zeitung GU-Süd“ vom 03.04.2016