13.07.2016: Lärmschutz ist Heimatschutz

Utl.: Freiheitliche fordern die Landesregierung mittels Antrag auf, Lärmschutzmaßnahmen entlang der A2 im Bereich der Marktgemeinde Feldkirchen bei Graz zu setzen.

Feldkirchen bei Graz ist durch die Autobahn A2 massiv belastet. Die Bürger leiden unter Lärm und schlechter Luft. Die Gemeindeführung blitzte bisher beim Ministerium ab. Schriftliche Anfragen der FPÖ an den Verkehrsminister sind für die Betroffenen nicht befriedigend. Der Freiheitliche Bezirksparteiobmann Mario Kunasek bringt nun einen Antrag im Landtag ein, der Lärmschutzmaßnahmen sicherstellen soll. „Den lärmgeplagten Bürgern muss rasch und unkompliziert geholfen werden“, so Kunasek. „Die Feldkirchner wurden lange genug vertröstet, jetzt ist es Zeit zu handeln“, ergänzt Vizebürgermeister Stefan Hermann.

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Vizebürgermeister Stefan Hermann und Landesparteiobmann LAbg. Mario Kunasek sagen dem Lärm den Kampf an!

Das Ortszentrum der Marktgemeinde Feldkirchen bei Graz liegt direkt an der A2. Im unmittelbaren Nahbereich des stark befahrenen Autobahnabschnittes befinden sich die Volksschule, die Neue Mittelschule, der Schülerhort und das Ärztezentrum. „Es ist kaum möglich, die Klassenzimmer zu lüften, da der Lärm den Unterricht stört“, schildert Vizebürgermeister Hermann die Situation. Die Gemeinde kämpft seit Jahren gegen die Lärmbelästigung an. Man würde jedoch immer wieder abblitzen, da Bund, Land und ASFINAG untätig seien und sich gegenseitig den „schwarzen Peter“ zuschieben würden, erklärt Hermann.

Kunasek: Erwarte mir ein unbürokratisches Vorgehen der Landesregierung!

Mario Kunasek, Klubobmann der Freiheitlichen im Landtag, richtet nun einen selbstständigen Antrag an Verkehrslandesrat Lang. Die FPÖ fordert ein Bekenntnis zu effizienten und nachhaltigen Lärmschutzmaßnahmen, eine permanente Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 100 am betreffenden Autobahnabschnitt sowie ein gemeinsames Vorgehen von Bund, Land, ASFINAG und Gemeinde. „Nur wenn alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen, kann eine Lösung gefunden werden“, meint Mario Kunasek.

„Als verantwortungsvolle Kommunalpolitiker ist es unsere Pflicht, alle Kanäle und Mittel zu nutzen, um eine Lösung für das Lärmproblem in unserer Heimatgemeinde zu finden“, schließt Hermann und dankt Mario Kunasek für seinen Einsatz.

Lärmschutz